Macht Erfolg glücklich oder funktioniert das Prinzip umgekehrt?

#Brigitte Thoma#

 

Es ist andersherum: Erfolg macht (langfristig) nicht glücklich,

aber glückliche Menschen sind erfolgreicher!

 

Die Neurowissenschaft bestätigt unmissverständlich, dass die Beziehung zwischen Erfolg und Glück, umgekehrt funktioniert.

Glück ist die Vorstufe für den Erfolg und nicht nur das Ergebnis.

 

Menschen glauben, dass sie hart arbeiten müssen, um erfolgreich

zu sein, und wenn sie erfolgreich sind, sind sie glücklich. „Ich muss nur noch diesen großartigen Job bekommen, eine Gehaltserhöhung erhalten, diese schöne Wohnung ergattern oder zwei weitere Kilo abnehmen, dann bin ich glücklich ...“. 

 

Die gedankliche Reihenfolge dabei - zuerst kommt der Erfolg - dann das Glück. Die Sache hat jedoch einen Haken: Diese Formel funktioniert nicht, sie ist ein weitverbreiteter Denkfehler und Irrglaube, denn so verbinden wir unsere Zufriedenheit immer mit dem Eintreten einer Eventualität in der Zukunft. Sind wir in so einem Gedankenkreis gefangen, kommt spätestens nach der ersten Euphorie (wenn wir ein Ziel erreicht haben) die Ernüchterung und

die nächste Bedingung, an der wir unsere Zufriedenheit festmachen.  

 

... So verschwindet das  Glück schließlich hinter dem Horizont ...

 

Doch Achtung hier: Ziele sind wichtig für unser Leben, nur sollten

sie nicht zwischen uns und unserem Glücksempfinden stehen.

 

Was macht wirklich glücklich? Wie können wir das „gute“, langfristige Glück finden und behalten? Wie der Weg dahin gelingt, erfahren Sie in unserer Basic Ausbildung der Positiven Psychologie. Sie erfahren, wie Sie motiviert und wohlbefindlich die Zukunft gestalten und ganz "nebenbei" erfolgreicher werden.

 

„The Happinness Advantage“, Prof. Shawn Achor, Harvard University